NDR
Mörderisches Duo?
Info, Recht + Kriminalität • 02.04.2025 • 23:15 - 00:45
Prof. Wolfgang Spyra von der BTU Cottbus versuchte in Zusammenarbeit mit der Polizei Maikes Leiche in einem Waldstück zu finden.
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Christine S. sitzt seit 2014 wegen Anstiftung zum Mord an Maike im Gefängnis. Sie versucht seitdem eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erreichen.; rbb Fernsehen MÖRDERISCHES DUO, "Eine Schwangere verschwindet spurlos", am Dienstag (05.11.24) um 20:15 Uhr.
Christine S. sitzt seit 2014 wegen Anstiftung zum Mord an Maike im Gefängnis. Sie versucht seitdem eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erreichen.
© rbb/NDR/Matthias Bähr, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung bei Nennung "Bild: rbb/NDR/Matthias Bähr" (S2). rbb Presse & Information, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin, Tel: 030/97 99 3-12118 oder -12116, pressefoto@rbb-online.de
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Barbara Apostel war Schöffin im Gerichtsprozess gegen Michael S. und Christine S. Zwei Schöffen und drei Richter fällten das Urteil im Mord ohne Leiche.; rbb Fernsehen MÖRDERISCHES DUO, "Eine Schwangere verschwindet spurlos", am Dienstag (05.11.24) um 20:15 Uhr.
Barbara Apostel war Schöffin im Gerichtsprozess gegen Michael S. und Christine S. Zwei Schöffen und drei Richter fällten das Urteil im Mord ohne Leiche.
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Am Landgericht Neuruppin startete 2013 der Indizienprozess gegen Michael S. und seine Mutter Christine S.
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Originaltitel
Mörderisches Duo? Eine Schwangere verschwindet spurlos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
Info, Recht + Kriminalität
Im Sommer 1997 verschwindet die im achten Monat schwangere Maike aus dem brandenburgischen Leegebruch. Nach einem Vorsorgetermin im Krankenhaus verliert sich ihre Spur. Alle Suchaktionen der Polizei nach der 17-Jährigen verlaufen erfolglos. Immer wieder wenden sich die verzweifelten Eltern an die Öffentlichkeit, aber kein Hinweis führt zu ihrer Tochter. Schnell geraten der Exfreund Michael S. und seine Mutter ins Visier der Ermittler. Er soll der Vater von Maikes ungeborenem Kind sein und sie umgebracht haben, damit er keinen Unterhalt zahlen muss, heißt es in den Ermittlungsakten. Seine Mutter Christine S. wird verdächtigt, die Tat geplant zu haben. Beide bestreiten die Vorwürfe. Aus Mangel an Beweisen werden die Ermittlungen gegen sie im Jahr 2000 eingestellt. Erst zwölf Jahre später bricht eine Zeugin ihr Schweigen: Sie behauptet, Michael S. hätte ihr gegenüber den Mord an Maike gestanden. Als eine weitere Zeugin eine ähnliche Aussage macht, werden Mutter und Sohn verhaftet und wegen Mordes und Anstiftung zum Mord angeklagt. Ohne den Fund der Leiche werden beide in einem Indizienprozess 2014 zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Bis heute beteuern sie ihre Unschuld. Ihre heutigen Anwälte glauben, dass dieses Urteil so nie hätte gefällt werden dürfen. Weil sie überzeugt sind, einen neuen Beweis gefunden zu haben, reichen sie 2023 den Antrag für ein Wiederaufnahmeverfahren ein. Ermittelnde und Prozessbeobachter hingegen sind weiterhin von der Schuld der Verurteilten überzeugt. Die ARD Crime Time-Dokumentation beleuchtet die Geschehnisse und die Widersprüche in dem Fall. Welche Rolle spielen mögliche Falschaussagen und der Umstand, dass es bis heute keine Leiche, keinen Tatort und nur Indizien gibt? Fast drei Jahrzehnte nach dem Verschwinden der jungen Frau kommt durch neue Gutachten und den Wiederaufnahmeantrag noch einmal Bewegung in den Fall.